Dez
15
2008

Photoshop Tutorial: Miniaturwelten

Mit Hilfe von Photoshop und einem geeigneten Fotomotiv lassen sich erstaunliche Miniaturwelten erstellen. Menschen, Gebäude und Fahrzeuge wirken nach wenigen Bearbeitungsschritten wie Spielzeug. Die ganze Bearbeitung dauert nach etwas Übung nicht länger als eine Minute. Das komplette Tutorial gibt es nach dem Break.


Photoshop-Tutorial: Miniaturwelten

1. Schritt:
Du öffnest das zu bearbeitende Bild in Photoshop

2. Schritt:
Du aktivierst den Maskierungsmodus, indem Du die Taste Q drückst.

3. Schritt:
Jetzt wählst Du das Verlaufswerkzeug aus, indem Du die Taste G drückst.

4. Schritt:
In den Optionen des Verlaufswerkzeuges muss die Option “Reflektierender Verlauf” gewählt werden

5. Schritt:
Jetzt ist ein wenig Übung erforderlich, denn mit dem Verlaufswerkzeug kannst Du jetzt den Bereich des Bildes wählen, der am Ende knackscharf bleiben soll. Du solltest eine horizontale Auswahl treffen, da diese am Ende für einen Effekt sorgt, der den natürlichen Sehgewohnheiten entspricht. Du ziehst das Kreuz also über einen Bereich von oben nach unten.

Nun erscheint ein rötlich-transparenter Bereich auf dem Foto. Die Linie mit der höchsten Deckkraft kennzeichnet den Bereich, der am Ende scharf ist. Von dort an nimmt die Schärfe nach unten und oben hin deutlich ab.

6. Schritt:
Indem du noch einmal die Taste Q drückst, triffst Du nun eine Auswahl, die sich im folgenden Schritt weiter bearbeiten lässt.

7. Schritt:
Du wählst im Menü Filter die Rubrik Weichzeichnungsfilter. In dieser Kategorie wählst Du die Option “Tiefenschärfe abmildern” aus. Hier ist nur eine Einstellung vorzunehmen. Über den Regler Radius lässt sich nun die Intensität der Weichzeichnung bestimmen. Für unsere Zwecke ergeben werte von 35 – 45 die meiner Meinung nach besten Resultate.

8. Schritt:
Filter über die Schaltfäche OK anwenden. Die Bearbeitung dauert ihre Zeit. Das Bild ist fertig.

Schlussbemerkungen:
Diese Bildbearbeitung eignet sich nicht für jedes Motiv. Um überzeugende Resultate zu erzielen, sollte ein Foto ausgewählt werden, dass nicht über ein dominantes Motiv verfügt. Das bedeutet: Portraits oder Details eignen sich nicht. Das Foto sollte aus einer Perspektive aufgenommen worden sein, die dem Betrachter einer Modellwelt entspricht, also von oben mit einem Blick über das große Ganze. Aufnahmen aus höheren Etagen von Hochhäusern eignen sich sehr gut. Auch Motive, die aus einem Flugzeug aufgenommen worden sind, versprechen gute Resultate. Der Effekt der Modellwelt erhöht sich, wenn im scharfgezeichneten Bereich des Bildes viele gut erkennbare Details vorhanden sind (Menschen, Autos, Bäume usw.)

Geschrieben von fippes in: News, Tutorials | Tags:, ,

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